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Einbauvorschriften und Hinweise für Fahrwerksferdern und Komplettfahrwerke.
Allgemein:
Das in der Packung liegende Infoblatt muß vor der Montage gelesen werden.
Vor dem Einbau ist grundsätzlich zu prüfen, daß die Daten im Prüfbericht, also ABE-Nummer des Fahrzeugs, Achslasten etc. die Verwendung im dafür vorgesehenen Fahrzeug zulässig macht. Falls erst nach dem Einbau festgestellt wird, daß die Bauteile für das Fahrzeug nicht zulässig sind, kann von uns keine Haftung übernommen werden. Bitte beachten Sie vor dem Einbau auch eventuelle Achslastreduzierungen.
Bremskraftregler:
Bei Fahrzeugen mit Lastabhängigen Bremskraftreglern an der Hinterachse ist die Einstellung zu überprüfen und ggf. zu korrigieren.
Radeinstellwerte:
Nach Montage des Fahrwerks ist eine Überpüfung, ggf. Einstellung notwendig. Die Einstellung erfolgt nach Angaben des Fahrzeugherstellers, sofern nicht anders angegeben.
Tieferlegung:
Die von uns angegebene Tieferlegung ist eine ca. Angabe und bezieht sich auf die Standwerte eines Neufahrzeugs, diese kann je nach Ausstattung, Fahrzeuggeweicht, Aufhängungen abweichen. Wegen dieser möglichen fremden Einflußgrößen kann für den Grad der Tieferlegung keine Garantie übernommen werden.
Bei Fahrzeugen mit werkseitiger Tieferlegung minimiert sich die Angabe der Tieferlegung!
Meßmethode / Standhöhe:
Um vergleichbare Meßwerte zu erhalten, muß der Einfluß de Rad-Reifenkombination auf die ermittelte Standhöhe ausgeschlossen werden, es muß also der Abstand von Radnabenmitte bis zur Kotflügelunterkante VOR und NACH dem Umbau verglichen werden.
Besonderheiten bei Mercedes-Benz:
Sofern die angestrebte Tieferlegung nicht erreicht wird, muß die Dimensionierung der werkseitig verbauten Gummifederteller überprüft und dies ggf. ausgetauscht werden. Gummifederteller sind in den Stärken von 8-23 mm in DB-Fachwerkstätten erhältlich.
ABS:
Bei Fahrzeugen mit ABS müssen nach dem Einbau die Sensoren eingestellt werden.
WARNHINWEISE – FAHRWERKSFEDERN UND STABILISATOREN
MOTORSPORT-(RENNSPORT) PRODUKTE
RENNSPORTFEDERN (dazu zählen auch ERS/EMS-Federungssysteme, Formel, Gruppe N und Gruppe G Federn) sowie Rennsportstabilisatoren sind für die Verwendung im Motorsport konzipiert und im öffentlichen Straßenverkehr nicht zulässig, weil an sie grundsätzlich andere Forderungen als an Straßenprodukte gestellt werden. Eine Gewichtsminimierung hat, verbunden mit anderen Leistungsparametern, einen sehr hohen Stellenwert. Deshalb werden die eingesetzten Werkstoffe, unter Vernachlässigung der aus dem Serienfahrzeugbau bekannten Limits, bis an das tatsächliche Maximum ohne Sicherheitsreserven ausgereizt. Damit erfüllt der Motorsport seine Legitimation als Testfeld für die Serie. Hieraus resultieren aber auch Risiken, auf die wir nachfolgend mit Nachdruck hinweisen.
Die Einsatzzeit der Teile muß von kurzer Dauer sein, die Teile sind nach jedem Einsatz zu kontrollieren oder auszutauschen, Korrosion muß grundsätzlich ausgeschlossen werden. Eine dynamische Prüfung der Teile erfolgt nicht.
Der Einbau in Ihr Straßenfahrzeug bewirkt oder kann bewirken:
- Erlöschen der Betriebserlaubnis des Fahrzeuges
- Verlust der Garantie des Fahrzeugherstellers
- Deutliche Veränderung des Fahrverhaltens
- Deutliche Lastwechselreaktionen
- Deutliche Veränderung des Bremsverhaltens
- Überbremsende Hinterachse bei Fahrzeugen mit lastabhängigen Bremsverhalten
- Fehlanpassung zum Stoßdämpfer und Aufschwingen des Aufbaus
- Deutliche Verschlechterung bei nasser/verschneiter Fahrbahn
- Verformung oder Verwerfung oder Reißen der Fahrzeugkarosserie
- Verlust der Federvorspannung bei ausgefedertem Rad
- Brechen der Feder nach langem Gebrauch
- Brechen der Feder nach starkem Korrosionsbefall
- Unzureichende oder fehlende Passform im Serienfederteller
- Unzulässige Absenkung oder Anhebung des Fahrzeuges
- Fehlende Einfederwege
- Erhöhter Verschleiß des Fahrzeuges
- Veränderung im Ansprechverhalten oder Ausfall des ABS-Systems
- Körperliche Schäden
- Freigängigkeitsprobleme mit Rädern/Reifen oder Karosserie
- Reduzierte Bodenfreiheit
Von einer Verwendung im öffentlichen Straßenverkehr wird daher dringend abgeraten.
ALLGEMEINE HINWEISE ZU FAHRWERKSFEDERN UND STABILISATOREN
Der Ein- und Ausbau der Federn kann gefährlich sein, weil Federn unter Vorspannung stehen und bei nicht sachgerechter Handhabung zu Personenoder Sachschäden führen können. Deshalb muß die Montage in einer Fachwerkstatt von speziell ausgebildetem Personal mit geeignetem Spezialwerkzeug erfolgen.
Bei jedem Aus- und Einbau muß das Fahrzeug auf einer einwandfrei funktionierenden Hebebühne stehen, nicht auf Montageböcken und keinesfalls auf Wagenhebern. Es ist lebensgefährlich unter einem nicht ordnungsgemäß gesichertem Fahrzeug zu arbeiten.
Prüfen Sie alle Schrauben und Bolzen auf das vorgeschriebene Drehmoment, besonders die Befestigung der Räder.
Schadhafte Teile müssen in jedem Fall ersetzt werden.
Nach Umbau der Federn/Stabilisatoren sind durch eine Fachwerkstatt nachfolgend aufgeführte Überprüfungen durchzuführen und ggf. Neujustierungen vornehmen zu lassen:
- die Spur- und Achseinstellung
- die Freigängigkeit der Räder und Reifen zu anderen Bauteilen wie z. B. Kotflügel, Bremsen, Bremsleitungen, Sensoren und deren Kabeln für z. B. das ABS-System
- die Bremssysteme sowie insbesondere deren Regelsysteme
- ggf. die Niveauregulierung
Bei Nichtbeachtung der Vorschriften können die Systeme ausfallen und damit ernsthafte Schäden nach sich ziehen.
Durch Austausch der Federn/Stabilisatoren kann sich das Fahrverhalten des Fahrzeuges drastisch ändern. Achten Sie bei Ihren ersten Fahrten auf dieses geänderte Fahrverhalten, gewöhnen Sie sich langsam daran und machen Sie sich ausführlich damit vertraut.
Ein ungewöhnliches Fahrverhalten kann auf eine ungeeignete Federn/Stabilisatorenauswahl oder einen Montage- oder Einstellfehler hinweisen. Bitte lassen Sie Ihr Fahrzeug in diesem Fall von einer qualifizierten Fachwerkstatt überprüfen. Die Weiterbenutzung eines Fahrzeuges, das mit fehlerhaften oder ungeeigneten Federn/Stabilisatoren ausgestattet ist, kann zu großen Sach- und Körperschäden führen.
Eibach Federn/Stabilisatoren werden unter strikter Qualitätskontrolle hergestellt und getestet. Gleichwohl können Produkte unter bestimmten Umständen schadhaft werden. Verwenden Sie die Federn/Stabilisatoren nicht wie folgt:
- nicht im Motorsport, es sei denn, die Federn/Stabilisatoren sind speziell dafür konzipiert (im Zweifel fragen Sie Eibach)
- gesetzlich vorgeschriebene und/oder angeratene Höchstgeschwindigkeiten dürfen nicht überschritten werden
- die maximalen Achslasten, die vom Fahrzeughersteller vorgegeben werden, dürfen auf keinem Fall zu irgendeinem
Zeitpunkt überschritten werden
- keine übermäßige Inanspruchnahme durch Fahrten im unbefestigten Gelände oder durch Fahrten auf unausgebauten Straßen
- keine übermäßige Inanspruchnahme durch unübliche aggressive Fahrmanöver
Fahrwerksfedern sind ausschließlich für den Einsatz in Fahrzeugen bestimmt. Von jedem anderen Einsatz wird dringend abgeraten. Schwerwiegende
Sach- und Körperschäden können ansonsten die Folge sein.
O.a. Warnhinweise sind unbedingt einzuhalten – der Kunde muß sicherstellen, dass diese Warnhinweise unbedingt im Falle des Weiterverkaufes der Waren bzw. Weiterverkaufes oder Verleih des damit umgerüsteten Fahrzeuges dem neuen Besitzer bzw. Fahrer zugänglich gemacht werden.
Hinweise und Anmerkungen zum Katalog
(1) Bitte immer Abstand der Gelenkwelle zum Stabilisator überprüfen. Falls notwendig Spezial Stabi verbauen. Bei Gelenkwelle mit Ø 50 mm muß der Spezial Stabi verbaut werden.
(2) Nur mit geeigneten Rebound-Dämpfern verwendbar.
(3) Nur in Verbindung mit Wettbewerbsfedern 1.9“ (48.26mm) Innendurchmesser verwendbar (bei uns erhältlich).
(4) Nur in Verbindung mit Wettbewerbsfedern 2.25“ (57.15mm)
(5) Höhenverstellbarer Federteller durch Gewinde - ohne StVo.Zulassung !
(7) Federteller um 25mm tiefergesetzt, für mehr Tieferlegung (ohne TÜV). Zusätzlich gekürzter Dämpferkörper, für mehr Restfederweg.
(9) Nur Vorderachsfedern, Hinter bleibt Serie.
(12) Nicht für Fahrzeuge, die ab Werk mit Sportfahrwerkausgestattet sind.
(14) Nur Vorderachsfedern, um an der Hinterachse eine Tieferlegungzu erreichen, müssen die serienmäßigen Drehstäbe verstellt werden.
(16) Sollte das Fahrzeug seienmäßig mit großen Federtellern ausgerüstetsein, muß der Federteller mit der VW-Ersatzteilnummer 357 412 341 A verwendet werden.
(17) Konische Feder. Sollte das Fahrzeug mit Zyl. Federn ausgerüstetsein, muß der Federteller getauscht werden.
(18) Nur Hinterachsfedern. Vorderachse bleibt Serie.
(20) Nur mit Seriendämpfer oder geeigneten Rebound-Dämpfern verwendbar.
(21) Die Werkstieferlegung wurde berücksichtigt.
(23) Ohne TÜV
(63) Original Dämpfkraftverstellung stilllegen.
(147) ab 02.99 - nacharbeit am Stützlager HA erforderlich (bohren).
(148) bis 01.99 - Nacharbeit an Original Scheibe HA erforderlich (bohren).
(161) nur mit BMW Originalteil Nr. 33.53-1091924 verwenden.
(a) Gewindefahrwerk mit Teilegutachten! Der ordnungsgemäße Einbau der Teile muss durch einen Sachverständigen (TÜV, DEKRA,KFZ-Sachverständigen) bestätigt werden.
(b) Das angegebene Tieferlegungsmaß ist abhängig von der Motorisierung und Ausstattung des Fahrzeugs und kann nicht garantiert werden. Die angegebenen Tieferlegungsdaten resultieren aus der im Teilegutachten tiefsten zul. Federtellerposition. Federtellerpositionen außerhalb de zul. Verstellbereiches müssen nach § 21 StVZO vom TÜV neu abgenommen werden.
(c) An Hand des Gutachtens ist zu prüfen ob und ggf. für welche Rad-/ Reifenkombinationen Distanzscheiben erforderlich sind.
(d) In jedem Fall ist zu überprüfen, ob es sich bei dem auszurüstenden Fahrzeug um eines mit Basis- oder mit Plusachse handelt, da über das Teilegutachten der jeweiligen Achsvariante der zul. Verstellbereich des Federtellers zugeordnet wird. Die Identifizierung der Achse ist über die Angaben im Teilegutachten möglich.
(e) Gewindefahrwerk ohne Teilegutachten! Das angegebene Tieferlegunsmaß ist abhängig von der Motorisierung und Ausstattung des Fahrzeuges und kann nicht garantiert werden.
(f) Um die jeweils angegebene maximale Tieferlegung zu erreichen, sind teilweise erhebliche Umbauarbeiten im Bereich der Karosserie bzw. des Fahrgestells vorzunehmen.
(g) Fahrzeuge nur an der Vorderachse höhenverstellbar.
(h) Um an der Hinterachse eine Tieferlegung zu erreichen, müssen die serienmäßigen Drehstäbe an der Hinterachse verstellt werden.
(k) Hakenschlüssel ist nicht im Lieferumfang enthalten. Bestell-Nr. EWK-9923 (Gr. 68-75), Bestell-Nr. EWK 9924 (Gr. 80-90)
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